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1. Ortstermin der „Körnebachpaten“:
30.9.2003
Unsere Klasse 6.2 hat Ende
letzten Schuljahres die Patenschaft für den Körnebach
in Dortmund–Husen übernommen. Deshalb war am 30. September Herr Prinz
vom Lippeverband zu Besuch bei uns in der Hauptschule. Er ist der Projektleiter
der Renaturierung des Körnebachs. Uns wurde ein Vortrag mit Bildern
zur Entwicklung des Körnebachs gehalten.
Vor etwa 150 Jahren begann
die Industrialisierung des Ruhrgebiets. Zu der Zeit zogen viele Menschen
ins Ruhrgebiet, um im Bergbau Arbeit zu finden. Durch die Industrie und
die vielen Menschen wurde die Abwasserbeseitigung zum Problem. Man nutzte
die Emscher und ihre Nebenbäche als oberirdische Abwasserkanäle.
Die durch den Bergbau entstandenen Stollen führten zu Bergsenkungen.
Das Ende des Bergbaus war auch das Ende der Senkungen. Nun konnte man beginnen,
die Abwässer unterirdisch abzuleiten. |
Hier seht ihr rechts die
"alte" Körne (Blickrichtung Westen).
Links wird ganz viel Erde
abgetragen, um der Körne wieder
eine natürliches Flussbett
zu bereiten.
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Nach
dem Vortrag ging Herr Prinz mit unserer Klasse zum Körnebach.
Bei der Projektbesichtigung haben wir gesehen, dass mit der zwei Jahre
andauernden Renaturierung begonnen wurde. Schon seit etwas längerer
Zeit führt die Körne wieder sauberes
Wasser. Nun müssen noch die Betonplatten aus dem Bachbett entfernt
werden. Dann kann die Körne einen natürlichen
Verlauf erhalten. Damit sie sich verbreitern kann, werden bereits Erdmassen
vom Uferbereich abgetragen und mit großen LKWs abtransportiert.
Bis die Körne
wieder ein natürliches Flussbett hat, wird die Klasse 6.2 die Qualität
des Wassers überprüfen, das Bauvorhaben protokollieren und die
einzelnen Abschnitte in Bildern festhalten. Damit auch andere (z.B. Eltern)
das Projekt verfolgen können, werden die Berichte und Bilder ins Internet
gestellt.
Andree, Christopher, Monic |
Blick auf die "alte" Körne
in Richtung Osten.
Der alte Fußgängerweg
ist schon beseitigt worden.
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2. Ortstermin der „Körnebachpaten“:
7.10.2003
Verlegung des Betriebsweges
am Körnebach
Am 05.10.2003 wurden wir durch
sehr laute Geräusche von Baggern und Lkws gestört, die vor den
Fenstern unseres Klassenraums Arbeiten zu verrichten hatten.
Am 07.10. 2003 sind wir dann
in der ersten Stunde zur Körnebachbrücke
direkt hinter unserer Schule gegangen, um uns von dort aus anzusehen, was
geschehen war.
Seit unserem letzten Ortstermin
hat sich einiges verändert. Der Betriebsweg des Lippeverbandes,
der direkt neben dem Körnebach herführt,
wird aufgegeben. Der neue Weg soll später neben dem abgeflachten Uferbereich
verlaufen und dann auch als Fuß- und Radweg für jedermann offen
sein. Und für diesen Weg hat man vor unseren Fenstern Erde ausgehoben.
Ein freundlicher Bauarbeiter
hat uns einiges näher erklärt. Es zeigte uns, dass der Uferbereich
vom Bahnübergang in Kurl bis hin zu unserer Schule schon weitgehend
abgetragen ist. Die Bachverbreiterung wird der Natur überlassen. Wenn
der Bach fertig ist, kann man dort spielen, spazieren gehen und z.B. Fische
beobachten.
Der Bauarbeiter sagte uns
auch, dass die Arbeiten vor unseren Fenstern noch 1-2 Wochen dauern werden,
und die Renaturierung des Körnebachs
hier vor Ort noch ca. 2 Jahre.
Die Menschen in der Umgebung
können mitverfolgen, wie aus einem Abwasserkanal ein wunderschöner
Bach wird.
Steffen Koch |
3. Ortstermin der „Körnebachpaten“:
17.2.2004
Ein bis zwei Jahre ?
- mit den Bauarbeiten wird
das wohl nichts!
Wir, die Klasse 6.2, haben
die Patenschaft für den Körnebach.
Wir verfolgen den Ablauf der Renaturierung mit. Am 17.2.04, um ungefähr
11 Uhr, machten wir eine Besichtigung des Körnebachs.
Der Bach und die nahe Brücke darüber sind keine fünf Minuten
von unserer Schule entfernt. Wir sahen, dass der neue Wirtschaftsweg bis
zur nächsten Brücke angelegt ist. Mit einer Folie und Schotter
hatten sie ihn erstellt. An einigen Stellen wurde der Uferbereich
in Treppenform abgeflacht. Wir hoffen, dass die Bauarbeiten demnächst
weiterlaufen, denn am 17. war kein Bauarbeiter zusehen. Der Bach soll demnächst
schön aussehen und wird bestimmt auch so schön wie alle hoffen
!
P.S.: Durch Herrn Prinz
vom Lippeverband, der für die Renaturierung zuständig ist, haben
wir folgendes erfahren: Die Arbeiten am Körnebach
ruhen nur wegen der Witterung und weil die Arbeiter momentan an anderer
Stelle benötigt werden. So ist alles ok !
Mandy |