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Hauptschule Husen
Katholische Hauptschule der Stadt Dortmund

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13.3.2009: Missio-AIDS-Truck macht Station an der Hauptschule Husen

Wenn die Jugendlichen der 8. bis 10. Klassen der Katholischen Hauptschule Husen den Kopfhörer des MP 3-Players am Eingang des 17 Meter langen Trucks aufsetzen, tauchen sie in eine andere Welt ein. Sie lassen sich von einer Mädchen- oder Jungenstimme in eine afrikanische Stadt entführen: über einen Marktplatz, in eine kleine Wohnhütte oder in eine Krankenstation. In der interaktiven Ausstellung können die Mädchen und Jungen die Atmosphäre beim Einkaufen auf dem Markt erahnen und afrika-nischen Rhythmen lauschen. Sie hören die Stimmen verschiedener Menschen, die über die Beschwer-lichkeiten, aber auch über die schönen Seiten ihres einfachen Lebens erzählen.
Auf ihrem Weg durch die Ausstellung hören sie vor allem aber, wie Jugendliche in Afrika mit der Krankheit AIDS konfrontiert sind und wie fürchterlich diese Krankheit gerade in Afrika ist. Sie erfah-ren,  mit welchen Problemen HIV infizierte Menschen leben müssen. 
Der Truck wird von zwei jungen Frauen begleitet, die ein soziales Jahr im Ausland, in einem der armen Länder unserer Erde, gemacht haben. Dort haben sie hautnah die Probleme kennen gelernt und können den Schülern von ihren Erfahrungen berichten. Ihr Anliegen ist es, die Jugendlichen sensibel zu machen für die Probleme im entfernten Afrika und zu Solidarität und Hilfsbereitschaft aufzurufen. Die Jugendlichen haben Gelegenheit Fragen zu stellen und sich mit der Krankheit AIDS auseinanderzusetzen, die ja auch bei uns wieder weiter verbreitet ist.
Vorbereitet auf den AIDS-Truck haben sich die Jugendlichen in den Fächern Biologie, Erdkunde und Religion. Da ist die Hoffnung groß, dass die Ausstellung so beeindruckend ist, dass die Jugendlichen sich auch anschließend noch mit dem Thema beschäftigen.

Der Missio-AIDS-Truck fährt seit sechs Jahren durch Deutschland und informiert an unterschiedlichsten Standorten über die Situation in Afrika. Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Proble-matik der Besorgung preiswerter Medikamente: Der Zugang zu preiswerten Medikamenten muss für alle infizierten Menschen erleichtert werden. Da ist das Engagement vieler gefragt. Eingerichtet und betreut ist der Truck von Missio, dem bischöflichen Hilfswerk der katholischen Kirche.

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